Wir haben seit etwas mehr als einem Jahr einen SoLaWi Anteil an einem Bauernhof.

Saisonales und Regionales Gemüse und Obst stehen daher oft bei uns auf dem Speiseplan. Super ist dass man nicht nur neue Dinge ausprobieren kann sondern auch etwas aus seiner festgefahrenen Einkaufsschiene heraus kommt.

Ab und an gibt es auch Gemüse bzw. Obstsorten die ich an sich nicht mag, aber da sie im wöchentlichen Körbchen sind bin ich angeregt Zubereitungsmöglichkeiten zu finden um es am Ende doch zu mögen :D

Heutiges Beispiel RUCOLA. Ich mag ihn überhaupt nicht, weder als Salat noch auf Pizza. Vor längerem erzählt mir jemand dass er als Pesto ganz anderst schmeckt - perfekt zum testen also.

Was soll ich sagen - ich mag Rucola nun - aber nur als Pesto ;)  

Benötigte Zutaten:

- Rucola (ungefähr die Menge es Kräutertöpfchens aus dem Supermarkt)

- 100g hochwertiges Olivenöl + etwas Öl zum abdecken des Pestos

- 3 Knoblauchzehn

- 50g Pinienkerne

- 40g fein geriebener Parmesan

- Salz

 

Zubereitung:

Den Koriander waschen und von den Stängeln abzupfen. Ausgebreitet auf Küchenrolle gut trocknen lassen.

Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten und vom Herd nehmen.

Knoblauch schälen und mit der Faust (oder Rückseite des Messers) zerdrücken.

Der trockenen Rucola, die Pinienkerne, den Knoblauch und das Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zur gewünschten Stärke pürieren.

Den Parmesan hinzugeben und zu einer homogenen Masse verrühren. Mit Salz abschmecken und in ein luftdicht verschließbares Gefäß geben. Etwas Olivenöl darauf geben damit keine Luft an das Pesto gelang und es damit länger hält.

Wer nach der Entnahme des Pesto immer wieder Öl auf die Masse gibt hat damit (bei kühler Lagerung) 2-3 Wochen Freude an seinem Pesto (aber bei wem hält Pesto schon so lange ;) )

Kleiner Tip, ein paar geräucherte Chilli Flocken am Ende über die Nudeln geben