Manchmal entstehen die spannendsten Gerichte genau dann, wenn man sich nicht entscheiden will. Genau so ist diese Sushi-Pizza entstanden: die knusprige Basis einer Pizza trifft auf die frischen, feinen Aromen von Sushi. Das Ergebnis ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch geschmacklich überraschend harmonisch. Perfekt für alle, die gerne Neues ausprobieren oder ihre Gäste mit etwas Außergewöhnlichem beeindrucken möchten.

Zutaten für 4 Stück
- 4 Nori-Blätter
- 150 g Sushi-Reis
- 2–3 EL Reisessig
- 1 TL Zucker
- ½ TL Salz
- 150 g frischer Lachs (Sushi-Qualität)
- 100 g Forelle (Sushi-Qualität)
- 1 reife Avocado
- 2–3 TL Kaviar
- Öl zum Frittieren
für den Tempura Teig
- 100 g Mehl
- 100 g Speisestärke
- 2 TL Salz
- 250 ml eiskaltes Mineralwasser
- 1 Bio-Ei (Größe L)
Optional für die Sushi Rollen am Ende
- 150g Sushi Reis gekocht
- gewünschte Füllung wie etwa Gurke und Sushimi
- 4 Nori Blätter
Zubereitung
Zuerst wird der Sushi-Reis gründlich gewaschen, bis das Wasser klar ist, und anschließend nach Packungsanweisung gekocht. Während der Reis noch warm ist, wird er mit einer Mischung aus Reisessig, Zucker und Salz vorsichtig vermengt und danach abkühlen gelassen.
Für den Tempura-Teig werden Mehl, Speisestärke und Salz in einer Schüssel vermischt. Das Ei wird hinzugegeben und mit dem eiskalten Mineralwasser kurz zu einem glatten, eher dünnflüssigen Teig verrührt. Wichtig ist, dass das Wasser wirklich sehr kalt ist, damit der Teig beim Ausbacken besonders knusprig wird. Gleichzeitig sorgt der Tempura-Teig dafür, dass das Nori-Blatt stabil genug wird, sodass man die Sushi-Pizza später wie ein klassisches Pizzastück in die Hand nehmen und problemlos in Sojasauce tunken kann.
In der Zwischenzeit wird das Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzt. Ein Nori-Blatt wird durch den Tempura-Teig gezogen und anschließend im heißen Öl knusprig beidseitig ausgebacken, bis es goldbraun und stabil ist. Dieser Schritt sorgt für die „Pizza-Basis“.


Sobald der ausgebackene Nori-Boden etwas abgekühlt ist, wird eine dünne Schicht Sushi-Reis gleichmäßig darauf verteilt. Der Reis sollte leicht angedrückt werden, damit eine stabile Grundlage entsteht. Anschließend wird der Fisch in feine Scheiben geschnitten, die Avocado in dünne Streifen geschnitten und alles gleichmäßig auf dem Reis verteilt. Zum Schluss wird die Sushi-Pizza mit etwas Kaviar verfeinert.
Für das besondere Extra kann ein Teil der Fläche – ähnlich wie der Rand einer klassischen Pizza – durch eine kleine Sushi-Rolle ersetzt werden. Diese lässt sich aus Reis und Nori separat rollen und an die Pizza anlegen.

Die Sushi-Pizza wird am besten frisch serviert, optional mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer. Außen knusprig, innen frisch und zart – eine Kombination, die definitiv überrascht und im Gedächtnis bleibt.
Wer wie wir den Pizza Boden in Dreieckform haben möchte und dadurch noch etwas Nori Blätter Reste übrig hat kann diese ebenfalls durch den Tempura Teig ziehen und ausbacken und erhält ein tolles Fingerfood.
